Projektmagazin: Knowledge Management
Wissen ist Information in Bewegung
Die Einführung von Wissensmanagement in Unternehmen
Auf eine Kurzformel gebracht bedeutet Wissensmanagement: Die richtige Information zur rechten Zeit an die richtige Person zu bringen. Inzwischen ist hinlänglich bekannt, dass dies leichter gesagt als getan ist. Das Problem ist nicht etwa, dass keine Informationen vorhanden sind. Ganz im Gegenteil. Die Herausforderung besteht darin, aus riesigen, unstrukturierten Datenmengen wichtige Informationen herauszufiltern. Und es geht darum, diese Informationen in Wissen zu überführen, das genau dort verfügbar ist, wo es gebraucht wird.
Der Wissensvorsprung wird für Unternehmen immer stärker über ihre Marktposition entscheiden. Deshalb ist der Aufbau eines funktionierenden Knowledge Management Systems ein Erfolgsthema von zunehmender Wichtigkeit.
Formen des Wissens
Wissen ist ein weit gespannter Begriff, den man nur durch seine verschiedenen Ausprägungen definieren kann. Im Bereich von Unternehmen gibt es Fachwissen, Projekt- und Methodenwissen, Branchen- und Marktkenntnisse, Wissen um die eigene Firma, ihre Produkte und Prozesse, ihre Partner und Lieferanten und nicht zuletzt das Wissen um Kunden. Des Weiteren unterscheidet man zwischen explizitem, formulierbarem Wissen und implizitem Wissen. Letzteres spielt sich vor dem Hintergrund menschlicher Erfahrungen ab und bezeichnet damit auch die Dimension situationsgebundener Kreativität und Intelligenz.
Wissensaufbau folgt einer Spiralenstruktur: Durch Wahrnehmung formen Menschen abstrakte Datensätze zu nützlichen Informationen um. In ihrem Denken wird daraus Wissen, das sie als Grundlage für Entscheidungen und Handlungen einsetzen können. Diese liefern ihrerseits Erfahrungen und bringen damit neue Fakten und Daten hervor. [...]
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