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Diesen Blog habe ich als persönliche Wissensdatenbank eingerichtet und ich würde mich freuen, wenn er auch anderen nützt.

Warum? Es ist doch ärgerlich, wenn man ständig an interessanten Themen arbeitet und die eigenen Erkenntnisse in dunklen Schubladen verrotten.

Dies ist quasi gleichzeitig mein Dankeschön an alle, die ihr Wissen in Foren mit anderen teilen und mir damit manches Mal immens geholfen haben.

So macht internetten Spaß!

Das vierte Feld | Die Bio-Logik der neuen Führungselite

Das vierte Feld von Mokka Müller

Das vierte Feld von Mokka Müller

Mokka Müller
Econ Verlag
ISBN-3-430-16858-9
24,00 Euro

Inhalt des Buches:
Wissen und Wahrnehmen
Code for Change • Zeit des Erwachens • Wirtschaft im Aufbruch

Paradigmenwechsel
Der Breitwandblick • Ruf nach der Ethik • Fetisch Vernunft • Kopfwelten

New Sciences

Die Spur der Quanten • Die Dynamik des Ganzen • Welt als Abfolge von Entgleisungen • New Economy

Zeiten des Übergangs sind spannend. Nicht zuletzt, weil sie Fragen aufwerfen, die neue Antworten verlangen. Laut Mokka Müller stehen wir vor dem größten wirtschaftlichen und kulturellen Umbruch seit 200 Jahren. Wir produzieren immer weniger Materie dafür immer mehr Geist und Ideen. „Das vierte Feld“ ist kein Buch, das man nebenbei oder kurz vor dem Einschlafen liest. Es ist eine Herausforderung zum Mitdenken. Das verlangt schon die Sprache der Autorin: schnell und dabei hochkonzentriert.

Müller greift Rupert Sheldrakes Theorie der morphischen Felder auf – das sind Felder, in denen geistige Substanz übertragen wird – und wendet sie auf heutige Unternehmen an. Überraschende Schlussfolgerungen: Morphische Felder speichern nicht nur alles, was Menschen über ein Unternehmen denken, sie werden darüber hinaus gespeist aus der Qualifikation der Mitarbeiter, den Führungsstrategien des Management sowie den Formen des Denkens, des Umgangs miteinander, dem Kommunikationsstil, also allem, was die täglich gelebte Firmenkultur ausmacht. Sie sind vergleichbar mit dem kollektiven Unbewussten, das Carl Gustav Jung beschrieb, und werden von den Handlungen, Gedanken und Erfahrungen jedes Einzelnen in einem System beeinflusst. Daher ist es wichtig, dass Führungskräfte ihrem Unternehmensfeld Aufmerksamkeit schenken. Denn je besser dieser global brain qualifiziert ist, desto mehr Vielfalt bringt er hervor. Und das bedeutet: innovative Ideen, kreative Problemlösungen, aktiver Wissensaustausch, Wettbewerbsfähigkeit.

Die Idee, dass alles mit allem verbunden ist, ist nicht etwa neu. Nur verlässt sie jetzt die Kreise esoterischer und spiritueller Zirkel und nimmt ihren Weg in die Wirtschaftswissenschaften. Grund genug zum Umdenken. So muss die herkömmliche Maschinenlogik laut Müller zunehmend einer neuen ökonomischen Bio-Logik Platz machen, welche das Netzwerk als Sinnbild und Muster komplexer Systeme begreift. Denn: „Wer weiß, wie Netzwerke in der Natur funktionieren, wer das große Bild des Zusammenwirkens der Dinge sieht, der bekommt eine Vorstellung davon, wie man komplexe Turbulenzen steuern, Veränderungen durchsetzen und einen Schwarm von Individuen zu einem vollblütigen Organismus zusammenschweißen kann. Denn der Schwarm ist mehr als die Summe von Individuen.“ (Code for Change, S. 41)

Doch Mokka Müller fordert ihre Leser nicht nur intellektuell heraus. Thema: Risikofreude. Wenn Unternehmen, wie sie annimmt, biologischen Organismen ähneln, leben sie wie diese nicht von Harmonie oder Gleichgewicht, sondern von Zeiten der Instabilität. Ein Zustand den die meisten Menschen, besonders wenn sie Unternehmen führen, tunlichst meiden. Doch nur im ständigen Ungleichgewicht, das durch kurze stabilisierenden Zwischenphasen durchbrochen wird, kann sich ein System weiter entwickeln. Denn Schwankungen steigern Vielfalt und Reichtum – nicht nur in der Natur. Daher wird die neue Wirtschaftswelt darauf angewiesen sein, mit ständigen Veränderungen zurecht zu kommen. Wohl dem, der Abenteuer zu schätzen weiß …

„Das vierte Feld“ bietet Stoff zum Nach- und Weiterdenken und ist eine Bereicherung für jedes Bücherregal, nicht nur von Markt- und Trendforschern, Führungskräften und Unternehmern, Fantasten und Lebensphilosophen.

Über die Autorin:

Mokka Müller, promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, ist Leiterin des Instituts für Zukunftsmanagement (www.futuremanagement.net), das sich mit Fragen der Netzwirtschaft und ihren radikal veränderten Regeln beschäftigt. Sie berät führende Unternehmen, Agenturen, Verbände und Politiker bei der Entwicklung von Netzintelligenz und der Qualifizierung ihrer Außenwahrnehmung.

Ich habe lange eine Lösung dafür gesucht, verschiedenen Menüpunkten einen individuellen Header zuzuweisen. Fertige Module dafür haben nicht nach meiner Zufriedenheit funktioniert.

Hier also, wie ich es schließlich erledigt habe – wenn man es weiß, eigentlich eine einfache Angelegenheit:

Ich arbeite mit dem Beez-Template und habe in dem Template-HTML den Bereich für den Kopfbereich deaktiviert. Löschen tue ich immer ungern – wer weiß, ob man es einmal wieder brauchen kann.

Dann habe ich eine eigene Modulposition eingefügt. das ganze sieht im Quellcode dann so aus:

<!–hier habe ich die Position für das “Modul Eigenes HTML” eingefügt –>

<jdoc:include type=”modules” name=”top” />

<!– Hier wurde der alte Headbereich deaktiviert

<a href=”index.php”><img src=”<?php echo $this->baseurl ?>/templates/beez/images/logo.jpg” border=”0″ alt=”<?php echo JText::_(‘Mein Logo’); ?>” width=”1000″ height=”140″ />
<span><?php echo JText::_(”); ?></span>

–>

Jetzt legt man nur noch im Backend verschiedene Module an, weist ihnen die Position “top” zu und fügt ein Bild nach Belieben ein.

Wenn es jemand noch nicht gelesen hat, sollte er es dringend nachholen. Das Cluetrain Manifest (englisch oder deutsch) ist für Marketing-Treibende, Webworker und Journalisten ein Muss.

Es geht um Märkte, die aus Menschen bestehen (nicht aus einer Meange schafsköpfiger Konsumenten), um die menschliche Stimme und um Unternehmenswerte wie Humor und Bescheidenheit.

Ein Auszug:

“Ein kraftvolles globales Gespräch hat begonnen. Über das Internet entdecken und gestalten die Menschen neue Wege, um relevantes Wissen mit rasender Geschwindigkeit auszutauschen.
Als direktes Resultat werden die Märkte intelligenter — und sie werden schneller intelligent als die meisten Unternehmen.

Diese Märkte sind Gespräche. Ihre Mitglieder kommunizieren in einer Sprache, die natürlich, offen, ehrlich, direkt, witzig und häufig schockierend ist. Ob Erklärung, Beschwerde, Spaß oder Ernst, die Stimme des Menschen ist unverkennbar echt. Sie kann nicht gefälscht werden. [...]

Aber es ist nicht irgendein Trick, durch den man lernt, mit einer menschlichen Stimme zu sprechen, noch werden Unternehmen uns mit Lippenbekenntissen wie “den Kunden zuhören” davon überzeugen, dass sie menschlich seien. Sie werden erst menschlich klingen, wenn sie wirkliche Menschen dazu ermächtigen, für sich selbst zu sprechen.”

Titlemanager

Title Manager für Joomla!



Nachdem bekannt ist, wie wichtig die Title-Tags einer Website für eine Suchmaschinenoptimierung ist, bleibt nur noch die Aufgabe, bei jeder neuen Content-Seite auch daran zu denken, diese auch richtig zu vergeben.

Falls mehrere Autoren an einem Werk schustern, wird das zu einem echten Abenteuer.

Die Lösung für Joomla! ist das kleine PlugIn namens “Title Manager”. Eine der Erfindungen, bei der man andächtig und dankbar wird, einfach dafür, dass Menschen sich hinsetzen, entwickeln und ihre Werke dann kostenfrei zur Verfügung stellen.

Das PlugIn ist blitzschnell installiert und fügt jedem Seitentitel eine frei konfigurierbare Endung an. So braucht man jeder Seite nur noch einen einfachen Titel vergeben. Die Standardendungen – meist Firmennamen – werden dann automatisch angehängt:

Will man seiner Website mit Joomla! suchmaschinenfreundliche Urls verpassen, kann man dies ganz einfach in der Konfiguration des Kontrollzentrums tun.

Dazu stellt man den mod_rewrite auf “Ja” und sorgt dafür, dass eine .htaccess-Datei im Root-Verzeichnis vorhanden ist. Da diese  bei Installation von Joomla! schon als htaccess.txt angelegt ist, braucht man selten mehr tun, als diese einfach umzubenennen. Dabei muss man natürlich darauf achten, dass man die Endung “.txt” auch wirklich entfernt.

Nur einen Stolperstein gibt es dabei, an dem ich selbst einige Zeit geknabbert habe: Selbst wenn alles vorschriftsmäßig erledigt ist, kann es sein, dass der mod_rewrite nicht funktioniert. Ergebnis: Die angeklickten Urls werden nicht gefunden.

Hier hilft eine Nachfrage beim Provider: Nicht alle Webhosting-Pakete unterstützen nämlich die htaccess-Funktionen. Dumm gelaufen: So kann man Stunden an Arbeit umsonst investieren. So musste ich bei Hosteurope erst mein Paket upgraden, um diese Funktion nützen zu können. Und das, obwohl mein “altes Paket” ansonsten alles bot, was ich für Joomla! brauchte.

Trotz aller Möglichkeiten, die das Internet bietet, vermisse ich manchmal unkomplizierte Groupware-Lösungen, die das schnelle Abstimmen mit einem Team erlauben, das nicht mal eben per Flurfunk kommunizieren kann.

Umso glücklicher bin ich, dass es Doodle gibt.

Für alle, die es noch nicht kennen: Auf Doodle kann man unglaublich schnell und einfach eine Termin-Abstimmungsoberfläche basteln, zu der man beliebige Teilnehmer einladen kann. Das Ganze sogar ohne Registrierung. Nur die E-Mail muss man angeben, was natürlich klar ist: Trägt sich einer der eingeladenen Teilnehmer ein, bekommt man sofort Bescheid.

So kann man endlich Terminabstimmungen auf den Weg bringen, ohne hunderte von E-Mails zu schreiben oder Telefonate führen zu müssen.

Fazit: Doodle spart eindeutig Zeit und Nerven.

Doodle Teilnehmerübersicht

Doodle Teilnehmerübersicht

Hier möchte ich euch eine wirklich nützliche Website vortsellen, die man besonders gut brauchen kann, wenn man spezielle Inhalte in Fachbüchern sucht.

Denn natürlich will man sich nicht wegen jeder Kleinigkeit einen teure Schmöker gleich auch kaufen.

Die Lösung heißt PaperC: Gegen kostenlose Registrierung – bei der man übrigens auch nicht gleich Schuhgröße und Kontonummer mit angeben muss – hat man sofort Zugriff auf viele Fachbücher, die man online lesen und auch nach Suchbegriffen durchforsten kann.

Suche ich zum Beispiel nach den Begriffen “Joomla Installation”, bekomme ich sofort das Joomla!-Entwicklerhandbuch angezeigt inklusive der relevanten Seitenangaben mit umgebenden Textpassagen, so dass ich auf einen Blick sehe, wo ich finde, was ich suche.

Außerdem kann ich mir meine eigene Bibliothek anlegen, in der ich mir die Bücher, die mich interessieren, ablege. Diese Bücher kann ich zudem mit Lesezeichen versehen, mit denen ich interessante Passagen kennzeichnen und mit Kommentaren versehen kann.

Enorm praktisch!

Eine der vielen Vorteile von Joomla! liegen darin, auf jeder Seite die Funktion “PDF erstellen” als Symbol anbieten zu können.

Wenn man sich als Website-Admin allerdings die Mühe macht, gehaltvollen Content selbst zu erstellen, wird man unter diesen auch gern auch sein Copyright setzen wollen.

Im Grunde kein Problem. Hierzu muss man nur die entsprechende Datei ein wenig anpassen. Ihr findet sie unter
> components > com_content > views > article > view.pdf.php

Hier sucht ihr die Zeile 81:
echo $article->text;

und fügt an:
echo ‘&copy; meinname<br>
meinestrasse 1<br>
12345 meinort<br>
Tel. (089) 123456<br>
www.meine-domain.de’;

Die Platzhalter ersetzt ihr natürlich mit euren Angaben. Umlaute werden in entsprechende HTML-Codes umgewandelt.

Das Ganze per FTP auf den Server schicken. Und schon hat jedes eurer PDFs einen Zusatz nach diesem Muster:

PDF mit Copyright versehen

PDF mit Copyright versehen